Egestorff-Stiftung

Über uns

Geschichte

Im Jahre 1862 erwarb Johann Heinrich Egestorff den gesamten Besitz. Vier Jahre später legte er testamentarisch fest, dass nach seinem Tode das Gut zu einer sozialen Einrichtung für ältere Menschen werden sollte. Mit diesem Testament fing alles an.

Bis heute rankt sich ein Geheimnis um den Fabrikanten Johann Heinrich Egestorff. Spekuliert wird darüber, was ihn dazu bewogen hat, mit seinem Vermögen eine soziale Einrichtung zu gründen. In seinem Testament ernannte er den bremischen Staat zum Erben seines gesamten Vermögens in der bremischen Ortschaft Tenever. Ein Auszug aus diesem Testament: „Mein zu Tenever belegender Grundbesitz, bestehend aus Herrenhaus, Hofmeierhaus, Stallungen, Park, Acker und Feldländereien, soll als Egestorff- Stiftung ein Ruhesitz für würdige bedürftige alte Männer und Frauen werden, in welchem dieselben bis an ihr Lebensende unentgeltlich oder gegen Vergütung wohnen und verpflegt werden (…).“ Darüber hinaus hinterließ er ein Barvermögen von annähernd 300000 Mark. Damit legte das Erbe den Grundstein für das Altenheim Egestorff-Stiftung.

Stiftung

Die Egestorff-Stiftung, seit 1962 Egestorff-Stiftung-Altenheim, wurde durch Zusammenlegung zweier Stiftungen errichtet und ist als kirchliche Stiftung der Bremisch-Evangelischen Kirche zugeordnet. Verwaltet wird sie von den Diakonien der St. Petri Domgemeinde und der Ansgarii Gemeinde. Die Einrichtung mit Tradition befindet sich seit 1912 im Bremer Stadtteil Osterholz.

In Ruhe, und doch nicht abgelegen. Im Grünen, und doch mitten in einem lebendigen Stadtteil. In der Natur, und doch nur wenige Fahrminuten mit Bus und Bahn vom Stadtzentrum entfernt. In Egestorff können Sie unter Bäumen bummeln oder Kultur genießen. Mit Gleichgesinnten Freundschaften schließen oder sich einfach nur nach einem ereignisreichen Leben ausruhen.

Traditionen bewahren, den Wandel gestalten – das ist das Motto unserer kirchlichen Stiftung.

Seit über hundert Jahren passen wir unsere Arbeit immer wieder neu an die sich wandelnden Bedürfnisse und Erwartungen alter Menschen an – ohne unser Ziel aus den Augen zu verlieren: Ein Altwerden in Würde und individueller Selbstbestimmung zu ermöglichen. Deshalb setzen wir alles daran, die Interessen unserer Bewohner wahrzunehmen, zu verstehen und zu deuten. Ihre Fähigkeiten und Stärken zu erhalten und zu entwickeln.

Geschäftsführung

Melanie Löwemann

Josef Wobbe-Kallus